Advent, Advent, ein Lichtlein brennt -
Bei mir brennt nur die Sonne!
Kurz’ Hos’ und Shirt, das ist der Trend,
Und Sonnenbrand, welch Wonne…
Die Weihnachtsstimmung ist dahin,
Der Schnee wird niemals kommen!
Das Wetter macht, ich glaub ich spinn’,
Ganz wirr und auch benommen.
Nein, ganz so schlimm ist es dann nicht:
Der Weihnachtskuchen lecker,
Auch Weihnachtsplätzchen ein Gedicht;
Ich bin ein Weihnachts-Feinschmecker!
So wird’s ein Fest mit Lieb’ und Freud’.
Zwar fern von Heim und Family!
Doch Glück erfüllt das Herz der Leut’,
Wenn’s weihnachtet, im Land der Kiwi!
Christian J. Amon
Sonntag, 27. November 2011
Montag, 21. November 2011
South Island Adventure Part 2 (Fortsetzung)
Tag 4:
Mo, 14.11.11
Der Tag beginnt früh; um 6.00 weckt mich mein Wecker. Die anderen schlafen noch. Ich stehe leise auf, nehme Handtuch und Badehose mit und trete hinaus in die Morgenfrische. Der See, Lake Pukaki, liegt sehr still vor mir da, die nahen Berge spiegeln sich im blauen Gletscherwasser und in der Ferne leuchten einige Berghänge in der Morgenröte. Die Wolken ringsherum vereiteln allerdings einen absoluten Sonnenaufgang. Macht nichts!
Ich mache mich daran meine verrückte Idee umzusetzen… Mit Badehose an und Klamotten auf einem Fels abgelegt, stehe ich fröstelnd am Ufer. Kurz eine Ladung eiskaltes Wasser über Kopf und Oberkörper geschmissen. Dann, wie ich es mir vorgenommen hatte, ein kurzer Hopser in den See. Ein wahres Eisbad! … Und man kann sagen, mein Eisbad fiel nicht zu lange aus. Gar äußerst kurz. Zwischen zwei und drei Sekunden dauert mein Ausflug ins liquide Element. Der ganze Körper kribbelt, scheint zu brennen. Gutes Gefühl. Ausgezeichnet! Bin nun frisch für den Tag!
Mich schnell in warme Sachen eingepackt und mit den anderen ein gutes Frühstück eingenommen, geht’s mit unserem Campervan und der anderen Gruppe weiter Richtung Mount Cook, dem mit seinen stolzen 3754m höchsten Berg Neuseelands. Wie ein königlicher Riese ragt er in den Himmel und man kann ihn schon von weitem sehen.
Aber zunächst: Nach einer Stunde Fahrt durch atemberaubende Landschaften, am Lake Pukaki entlang, an grünen Hügeln und an höher werdenden Bergen vorbei, kommen wir an. Vor uns mehrere 3000er, schneebedeckt; das ewige Eis leuchtet in der Sonne, über den Gipfeln noch teilweise tief hängende, dunkle Wolken - fantastische Stimmung, was das Licht betrifft. Wir folgen zuerst alle zusammen einem Pfad, einem Walkingtrack, machen dann aber unseren eigenen Weg am Gletschersee entlang, über Felsen, Geröll und weichstes grün-gelbes Moss. Wie in einem Film, wie in der ‘Herr der Ringe’ fühlt man sich; wie ‘Hobbits’ wandern wir durch die wilde Natur, suchen uns ein paar große geeignete Felsen mit guter Aussicht, schießen Fotos und rasten für eine Weile. Und unsere Blicke richten sich immer wieder auf die mächtigen weißen, schönen Berge vor uns.
Die Sonne ist warm, wir fühlen uns großartig. Gegen Mittag geht’s zum Van zurück, wir verabschieden und trennen uns von der anderen Reisegruppe (die jetzt einen anderen Weg einschlagen) und machen uns auf Richtung Queenstown, beziehungsweise Te Anau, um dort zu übernachten, bevor wir morgen zum berühmten Milford Sound fahren wollen.
Die Straße ist gut, ziemlich kurvig. Sie führt uns zwischen den Bergen hindurch, über grüne, weite, wunderschöne Hochebenen, ab und zu grün blühende Baumgruppen, hier und da ein paar Häuser. Unsere Blicke schweifen weit, es ist wie im Traum. Die Schäfchenwolken am blauen Himmel, die Schafe auf den grünen Wiesen, lila und rosafarbene Blumen säumen den Straßenrand - ist faszinierend. Und auch die Musik läuft. Red Hot Chili Peppers’ s ‘Monarchy of Roses’ und ‘The Adventures of Rain Dance Maggie’ und auch mit Coldplay’s ‘Live in Technicolour’ scheint die Landschaft noch intensiver. Und immer wieder der gleißende Schnee auf einigen Bergspitzen und -kuppen.
Wenig später verändert sich die Landschaft ein wenig: weite schöne Weinfelder, gelb blühende Büsche und Arkazien-ähnliche Bäume ziehen vorbei. Ein türkis blauer Gletscherfluss begleitet uns treu eine Weile auf der Fahrt. Grüne Büsche sitzen wie Farbtupfer auf den Hügeln. Und am meisten mag ich die sich im Wind wiegenden Blätter der Bäume und all die sich beugenden Gräser. Das macht die Natur lebendig. Als ob ich in ein Loch eines Hasenbaus gefallen wäre. Ich bin im Wunderland!
80 Kilometer vor Te Anau, wo unser nächster Camingplatz wartet, kommen wir durch eine sanfte Landschaft. Saftig grüne Hügel ringsherum und die untergehende Sonne schafft weiche Konturen und ein etwas diffuses, diesiges Licht. Es ist wunderschön. Zudem fahren wir Richtung Westen, was heißt, dass wir den orange-roten Feuerball am Horizont all die Zeit wärmend in unseren Gesichtern haben.
In Te Anau angekommen und gut diniert (Pasta), beobachte ich eine Zeit lang den Sternenhimmel. Es ist extrem still; ich höre nur das Rauschen des Blutes in meinen Ohren. Ich genieße das Himmelszelt - keine Lichtverunreinigung - und es sind Milliarden, Billionen, unendlich viele Sterne. Zum ersten Mal habe ich wirklich das Gefühl auf einer großen Kugel mitten im Weltall zu stehen. Die funkelnden Punkte überall scheinen heute Nacht wie echte entfernte Orte zu sein. Fantastisch. Mit diesen Eindrücken kann man gut schlafen gehen…! J
Tag 5:
Di, 15.11.11
Der Wecker klingelt. Beziehungsweise piept. Ein schon längst vertrautes Geräusch. Auf auf. Der Sonnenaufgang ist genauso schön wie der gestrige Sonnenuntergang.
Schnell duschen und frühstücken und dann auf zum Milford Sound.
Ein wenig später als vorgehabt (bis fünf Personen komplett fertig sind…) starten wir in Te Anau. Nach einiger Zeit Fahrt, während die Southern Alps mit ihren weißen Kronen immer näher kommen, wechselt die Landschaft abermals. Wir fahren durch dichten, grünen Urwald, einige verwunschene Seen und Flüsse passieren wir und dann geht’s steil dem Ruf nach eine der schönsten alpinen Passstraßen der Welt hinauf. Wir befinden uns im Fiordland Nationalpark. Die Straße ist kurvig und Alberto, unser Madrilene, fährt einen rasanten Stil, um die am Morgen verlorene Zeit wieder reinzuholen. Der Schnee reicht nun direkt bis an die Straße; es ist kalt draußen. Und unvorhergesehen zog sich der Himmel während der Fahrt ordentlich zu. Die Schwaden hängen tief und die Stimmung ähnelt immer mehr Peter Jacksons “Mordor”.
Schließlich erreichen wir Milford Sound ’in time’, kaufen unsere Tickets für die Fähre und wenig später geht’s aufs Boot und auch los. Das absolut berühmteste und meist fotografierte Motiv Neuseelands ragt direkt vor uns empor. Die Fähre bringt uns näher heran.
Üppige Natur, Urwald und schroffe Felsen sind der Berge Hänge. Das Wasser schimmert Jade- bis Smaragdgrün. Der Wind vom Meer her, weht frisch und stark. Die wolkenverhangenen Berge ringsherum kreieren nun eine dunkle Stimmung. Die Wellen gehen ordentlich und ein wenig Regen fällt am Ende auch. Die Hände sind eiskalt vom fotografieren. Der Wind bläst heftig unter meine übergezogene Kapuze. Doch das (Wetter und die Kälte) stört weder uns, noch die Robben, die nahe auf einem Felsen faulenzen (ich habe das Gefühl, dass Robben irgendwie immer faulenzen - was für ein Leben - beneidenswert ;D), noch die Pinguine, die ab und zu am Ufer entlang hüpfen. Denn dieser Ort hat einen Hauch von Magie. Das Wetter spielt keine Rolle; ob Sturm, Regen oder klarster Sonnenschein - dieser Ort ist immer wunderschön, wundersam und geheimnisvoll. Wir setzen die Bootstour fort. Riesige Wasserfälle stürzen aus dunklen Öffnungen zwischen den Regenwaldbäumen in die Tiefe, aufs Wasser. Es scheint, als würde sich die unzähligen von Tropfen wie ein silberner Schleier abseilen.
Das Gestein der Klippen ist, wie uns erklärt wird, 200 bis 400 Millionen Jahre alt; Das Wasser unter uns 300 Meter tief; diese Täler ausgewaschen durch Eis, vor langer, langer Zeit. Also auch ein Hauch von Schicksal!
Wir sammeln faszinierende Eindrücke und auch einen Haufen an Photos. Doch die Photos werden nur Erinnerungen sein und nur blasse Hinweise auf diesen Ort geben. Denn dieser Ort ist kaum in Fotos und schwierig in Worte zu fassen. Man muss diese Stätte erleben. Nur, wenn man selbst hier ist, kann man die Magie und die Geister der Natur und die Seelen der alten, enormen Berge spüren.
Die Fähre wendet an der Mündung zum offenen Meer, zur ‘Tasman Sea’ hin und wir kehren zurück zur Anlegestelle.
Es war unglaublich - zwei Stunden Milford Sound pur. Und ich bin mir absolut sicher: Das hier ist Mittelerde!
Der Regen veranlasst uns zum direkten Aufbruch; und wir treten den langen Weg zurück nach Christchurch an.
PS: Ich habe hier in Neuseeland gelernt, nicht über Regen oder schlechtes Wetter im Allgemeinen zu schimpfen oder mich darüber aufzuregen. Denn erstens: auch mit Regen ist dieses Land wunderschön; und zweitens: das Wetter ändert sich sehr schnell - so haben wir jetzt gerade, drei Stunden nach der Abfahrt am Milford Sound, wieder schöne Sonne!
Den selben Weg wie auf unserer gesamten Hinfahrt nehmend, zieht die selbe Natur wie hinzus am Fenster vorbei. Doch sie ist doch anders, aus einer anderen Richtung, von einem anderen Blickwinkel betrachtet. Lila, pink- und roséfarbene Blumen, grüne weiche Hügel, Gräser, Sträucher und Büsche in allen Farben. Von saftig- über dunkelgrün, von beige bis zu leuchtend gelb; wunderschöne Flussläufe, gesäumt von üppigen, riesigen Laubbäumen; und immer wieder Schafherden, die wie ein gepunkteter Teppich in den Graslandschaften weidend zu entdecken sind. Und ein gigantisches Hochplateau nach dem anderen; rundherum die großen Berge.
Langsam wird es Nacht und es ist noch weit.
Schließlich erreichen wir Christchurch um 4.00 morgens und fallen geschafft in die Betten. Das waren 1000 Kilometer Neuseeland pur. Es hat sich in jeder Hinsicht gelohnt.
Tag 6:
Mi, 16.11.11,
Einigermaßen ausgeschlafen, beginnen wir den wunderbar sonnigen Tag in dem noch sichtbar unter den Folgen des Erdbebens leidenden Christchurch (viele Baustellen, noch zerstörte Häuser; die berühmte Kirche, die auf jeder Postkarte zu finden ist, ist nicht mehr…) mit einem guten Frühstück in unserem ‘Backpackers’-Campervan. Vor der Tankstelle… (wir wollten für die letzte Nacht nicht noch einmal für einen Campingplatz zahlen (hätte sich für die paar Stunden sowieso nicht gelohnt, plus: wäre gar nicht möglich gewesen.. um diese Uhrzeit.. und so parkten wir dort)…
Gebratenes Buttertoast mit in Bananenscheibchen und roter Marmelade (durchaus zu empfehlen!!), dazu Kakao und Rosinenbrötchen. ;)
Später erkundeten wir einen sehr schönen Park in der Stadt, der einen öffentlichen Golfplatz, mehrere Seen und einen wunderbaren botanischen Garten hat, machten viele Fotos und genossen die Sonne zwischen eigenartigen Bäumen und Rosenstöcken.
Am Nachmittag gaben wir dann unseren Van zurück und warteten am Flughafen auf unseren Flug.
Nun sitzen wir im Flieger - verdammt müde - und jeder von uns hört Musik. Wiederum eine Stunde und zehn Minuten dauert die Reise durch die Luft, wovon ich aber nicht viel mitbekam, weil ich ein gutes Nickerchen gehalten habe.
Und da waren wir wieder. Auckland hat uns zurück. Und wir haben Auckland zurück. Obwohl erst fünf Wochen hier, fühlt es sich an, als wäre man zurück ‘zu Hause’ (was es ja im Grunde auch tatsächlich ist).
Mit unglaublichen Eindrücken und Erinnerungen erfüllt, schicke ich viele Grüße hinaus in die weite Welt,
Christian
Mo, 14.11.11
Der Tag beginnt früh; um 6.00 weckt mich mein Wecker. Die anderen schlafen noch. Ich stehe leise auf, nehme Handtuch und Badehose mit und trete hinaus in die Morgenfrische. Der See, Lake Pukaki, liegt sehr still vor mir da, die nahen Berge spiegeln sich im blauen Gletscherwasser und in der Ferne leuchten einige Berghänge in der Morgenröte. Die Wolken ringsherum vereiteln allerdings einen absoluten Sonnenaufgang. Macht nichts!
Ich mache mich daran meine verrückte Idee umzusetzen… Mit Badehose an und Klamotten auf einem Fels abgelegt, stehe ich fröstelnd am Ufer. Kurz eine Ladung eiskaltes Wasser über Kopf und Oberkörper geschmissen. Dann, wie ich es mir vorgenommen hatte, ein kurzer Hopser in den See. Ein wahres Eisbad! … Und man kann sagen, mein Eisbad fiel nicht zu lange aus. Gar äußerst kurz. Zwischen zwei und drei Sekunden dauert mein Ausflug ins liquide Element. Der ganze Körper kribbelt, scheint zu brennen. Gutes Gefühl. Ausgezeichnet! Bin nun frisch für den Tag!
Mich schnell in warme Sachen eingepackt und mit den anderen ein gutes Frühstück eingenommen, geht’s mit unserem Campervan und der anderen Gruppe weiter Richtung Mount Cook, dem mit seinen stolzen 3754m höchsten Berg Neuseelands. Wie ein königlicher Riese ragt er in den Himmel und man kann ihn schon von weitem sehen.
| Mt. Cook (Aoraki), 3754, höchster Berg NZs |
| Am Gletschersee |
Die Straße ist gut, ziemlich kurvig. Sie führt uns zwischen den Bergen hindurch, über grüne, weite, wunderschöne Hochebenen, ab und zu grün blühende Baumgruppen, hier und da ein paar Häuser. Unsere Blicke schweifen weit, es ist wie im Traum. Die Schäfchenwolken am blauen Himmel, die Schafe auf den grünen Wiesen, lila und rosafarbene Blumen säumen den Straßenrand - ist faszinierend. Und auch die Musik läuft. Red Hot Chili Peppers’ s ‘Monarchy of Roses’ und ‘The Adventures of Rain Dance Maggie’ und auch mit Coldplay’s ‘Live in Technicolour’ scheint die Landschaft noch intensiver. Und immer wieder der gleißende Schnee auf einigen Bergspitzen und -kuppen.
Wenig später verändert sich die Landschaft ein wenig: weite schöne Weinfelder, gelb blühende Büsche und Arkazien-ähnliche Bäume ziehen vorbei. Ein türkis blauer Gletscherfluss begleitet uns treu eine Weile auf der Fahrt. Grüne Büsche sitzen wie Farbtupfer auf den Hügeln. Und am meisten mag ich die sich im Wind wiegenden Blätter der Bäume und all die sich beugenden Gräser. Das macht die Natur lebendig. Als ob ich in ein Loch eines Hasenbaus gefallen wäre. Ich bin im Wunderland!
| Sonnenuntergang auf dem Weg nach Te Anau |
In Te Anau angekommen und gut diniert (Pasta), beobachte ich eine Zeit lang den Sternenhimmel. Es ist extrem still; ich höre nur das Rauschen des Blutes in meinen Ohren. Ich genieße das Himmelszelt - keine Lichtverunreinigung - und es sind Milliarden, Billionen, unendlich viele Sterne. Zum ersten Mal habe ich wirklich das Gefühl auf einer großen Kugel mitten im Weltall zu stehen. Die funkelnden Punkte überall scheinen heute Nacht wie echte entfernte Orte zu sein. Fantastisch. Mit diesen Eindrücken kann man gut schlafen gehen…! J
Tag 5:
Di, 15.11.11
Der Wecker klingelt. Beziehungsweise piept. Ein schon längst vertrautes Geräusch. Auf auf. Der Sonnenaufgang ist genauso schön wie der gestrige Sonnenuntergang.
Schnell duschen und frühstücken und dann auf zum Milford Sound.
Ein wenig später als vorgehabt (bis fünf Personen komplett fertig sind…) starten wir in Te Anau. Nach einiger Zeit Fahrt, während die Southern Alps mit ihren weißen Kronen immer näher kommen, wechselt die Landschaft abermals. Wir fahren durch dichten, grünen Urwald, einige verwunschene Seen und Flüsse passieren wir und dann geht’s steil dem Ruf nach eine der schönsten alpinen Passstraßen der Welt hinauf. Wir befinden uns im Fiordland Nationalpark. Die Straße ist kurvig und Alberto, unser Madrilene, fährt einen rasanten Stil, um die am Morgen verlorene Zeit wieder reinzuholen. Der Schnee reicht nun direkt bis an die Straße; es ist kalt draußen. Und unvorhergesehen zog sich der Himmel während der Fahrt ordentlich zu. Die Schwaden hängen tief und die Stimmung ähnelt immer mehr Peter Jacksons “Mordor”.
Schließlich erreichen wir Milford Sound ’in time’, kaufen unsere Tickets für die Fähre und wenig später geht’s aufs Boot und auch los. Das absolut berühmteste und meist fotografierte Motiv Neuseelands ragt direkt vor uns empor. Die Fähre bringt uns näher heran.
| Milford Sound, mit Blick auf den berühmten Mitre Peak |
Das Gestein der Klippen ist, wie uns erklärt wird, 200 bis 400 Millionen Jahre alt; Das Wasser unter uns 300 Meter tief; diese Täler ausgewaschen durch Eis, vor langer, langer Zeit. Also auch ein Hauch von Schicksal!
Wir sammeln faszinierende Eindrücke und auch einen Haufen an Photos. Doch die Photos werden nur Erinnerungen sein und nur blasse Hinweise auf diesen Ort geben. Denn dieser Ort ist kaum in Fotos und schwierig in Worte zu fassen. Man muss diese Stätte erleben. Nur, wenn man selbst hier ist, kann man die Magie und die Geister der Natur und die Seelen der alten, enormen Berge spüren.
Die Fähre wendet an der Mündung zum offenen Meer, zur ‘Tasman Sea’ hin und wir kehren zurück zur Anlegestelle.
| Ein beeindruckender Wasserfall (Stirling Falls), in dunkler Belichtung fotografiert |
Der Regen veranlasst uns zum direkten Aufbruch; und wir treten den langen Weg zurück nach Christchurch an.
PS: Ich habe hier in Neuseeland gelernt, nicht über Regen oder schlechtes Wetter im Allgemeinen zu schimpfen oder mich darüber aufzuregen. Denn erstens: auch mit Regen ist dieses Land wunderschön; und zweitens: das Wetter ändert sich sehr schnell - so haben wir jetzt gerade, drei Stunden nach der Abfahrt am Milford Sound, wieder schöne Sonne!
Den selben Weg wie auf unserer gesamten Hinfahrt nehmend, zieht die selbe Natur wie hinzus am Fenster vorbei. Doch sie ist doch anders, aus einer anderen Richtung, von einem anderen Blickwinkel betrachtet. Lila, pink- und roséfarbene Blumen, grüne weiche Hügel, Gräser, Sträucher und Büsche in allen Farben. Von saftig- über dunkelgrün, von beige bis zu leuchtend gelb; wunderschöne Flussläufe, gesäumt von üppigen, riesigen Laubbäumen; und immer wieder Schafherden, die wie ein gepunkteter Teppich in den Graslandschaften weidend zu entdecken sind. Und ein gigantisches Hochplateau nach dem anderen; rundherum die großen Berge.
Langsam wird es Nacht und es ist noch weit.
Schließlich erreichen wir Christchurch um 4.00 morgens und fallen geschafft in die Betten. Das waren 1000 Kilometer Neuseeland pur. Es hat sich in jeder Hinsicht gelohnt.
Tag 6:
Mi, 16.11.11,
Einigermaßen ausgeschlafen, beginnen wir den wunderbar sonnigen Tag in dem noch sichtbar unter den Folgen des Erdbebens leidenden Christchurch (viele Baustellen, noch zerstörte Häuser; die berühmte Kirche, die auf jeder Postkarte zu finden ist, ist nicht mehr…) mit einem guten Frühstück in unserem ‘Backpackers’-Campervan. Vor der Tankstelle… (wir wollten für die letzte Nacht nicht noch einmal für einen Campingplatz zahlen (hätte sich für die paar Stunden sowieso nicht gelohnt, plus: wäre gar nicht möglich gewesen.. um diese Uhrzeit.. und so parkten wir dort)…
Gebratenes Buttertoast mit in Bananenscheibchen und roter Marmelade (durchaus zu empfehlen!!), dazu Kakao und Rosinenbrötchen. ;)
Später erkundeten wir einen sehr schönen Park in der Stadt, der einen öffentlichen Golfplatz, mehrere Seen und einen wunderbaren botanischen Garten hat, machten viele Fotos und genossen die Sonne zwischen eigenartigen Bäumen und Rosenstöcken.
Am Nachmittag gaben wir dann unseren Van zurück und warteten am Flughafen auf unseren Flug.
Nun sitzen wir im Flieger - verdammt müde - und jeder von uns hört Musik. Wiederum eine Stunde und zehn Minuten dauert die Reise durch die Luft, wovon ich aber nicht viel mitbekam, weil ich ein gutes Nickerchen gehalten habe.
Und da waren wir wieder. Auckland hat uns zurück. Und wir haben Auckland zurück. Obwohl erst fünf Wochen hier, fühlt es sich an, als wäre man zurück ‘zu Hause’ (was es ja im Grunde auch tatsächlich ist).
Mit unglaublichen Eindrücken und Erinnerungen erfüllt, schicke ich viele Grüße hinaus in die weite Welt,
Christian
Samstag, 19. November 2011
South Island Adventure
| Sonnenuntergang am Airport |
| Die Nacht im Flughafen |
| 'posierender' Seehund |
Freitag, 11.11.11
Am Flughafen von Auckland auf Amaya, die gerade noch von einem anderen Trip zurückkam, wartend, geht die Sonne schlafen und wirft dabei ein rotes Licht auf den Airport und die Flugzeuge.
Nachdem wir durch die Sicherheitskontrollen hindurch waren und in das Flugzeug von der Kompanie 'Jetstar' eingestiegen sind, werden nun die Augen geschlossen - mit Musik im Ohr -, um sie eine Stunde und zehn Minuten später in Christchurch wieder zu öffnen.
Hier beginnt unser Abenteuer auf der Südinsel. .. Im wahrsten Sinne des Wortes. Unmittelbar: den Campingbus, den wir gebucht hatten, können wir erst am nächsten Morgen abholen. Denn zu der späten Stunde (22.00) hatte die Vermieterfirma natürlich schon geschlossen.
Also bemühen wir uns um eine Übernachtungsmöglichkeit in einem Hostel in der City. Vergeblich. Alles voll, oder schon unbesetzt... Nur ein Hotel hat was frei: für eine Nacht 250$ für ein Doppelzimmer. Toll. Ausgezeichnet! Nehmen wir... nicht. Viel zu teuer!
Schließlich resignieren fünf junge Leute von unterschiedlicher Nationalität und entschließen sich die Herausforderung, eine Nacht im Flughafen zu verbringen, anzunehmen.
Jedenfalls gabs ein gutes Abendessen zu kaufen.
Ein wenig ungemütlich und kurz fiel die Nacht dann aus, aber was solls. Ich würde sagen: überlebt!! ;D
Tag 2:
Samstag, 12.11.11
Um 7.00 morgens piept mein Uhrenwecker. Zeit zum aufbrechen.
Die Campervan-Vermieterfirma ist nicht weit. Fünf Minuten zu Fuß! Nach dem ganzen Procedere mit Versicherung, pla, pla, pla, gehts los. Der Van ist bereit, wir auch! Das Wetter ist trüb, doch das trübt uns nicht. Wir freuen uns auf die kommenden Erlebnisse!
Unser erstes Ziel ist Kaikoura, 160 Kilometer nördlich von Christchurch. Die Strecke ist sehr schön. Ein kleines gewundenes Sträßchen geht es durch die üppige Natur, an Seen und Wäldern vorbei. Wir passieren Berge, die komplett gelb sind. Aus der Ferne sieht es aus, wie etwas künstliches, etwas zum anbeißen vielleicht. Doch aus der Nähe erkennen wir den Grund der gelben Farben: kleine Büsche, mit leuchtend gelb blühenden Blüten. Sehr sehr schön!
Schließlich erreichen wir Kaikoura, doch auf Grund schlechten Wetters und hohen Wellengangs, sind für diesen Tag alle Bootstouren gecancelt. Also kein Whalewatching, und keine Delphine beobachten, wie vorgehabt. Macht nichts. Photos kann man trotzdem schießen :D
Also machen wir uns einigermaßen früh wieder auf, um in Richtung Lake Tekapo zu fahren. An der Küste entlang, die hohen Wellen mit ihren Schaumkronen beobachtend, sehen wir dann aber einige Autos stehen, sowie photografierende Leute. Wir halten und steigen aus. Und auf den Felsen liegen sechs große Seehunde faulenzend im Regen - na wie entspannend... Wie auch immer; sie scheinen photogen zu sein!!
Letztendlich doch noch wilde Wassertiere zu Gesicht bekommen. Ein guter Erfolg.
Rafael aus Brasilien, Alberto aus Spanien (fährt), Motoki aus Japan, Amaya auch aus Spanien, und ich, sitzen in unserem 'Backpackers'-Campervan und genießen unsere Ferien. Nachdem wir Christchurch wieder erreicht und dann hinter uns gelassen hatten, gehts Richtung Geraldine, wo wir uns nach einem Campingplatz umschauen wollen. Amaya erhält währendessen eine SMS von Freunden, die mit einer Reiseorganisation unterwegs sind, und bekommt die überraschende Nachricht, dass diese Reisegruppe dort auch campiert, sowie für die nächsten 1,5 Tage dieselben Ziele anstrebt. Also entschließen wir uns, uns ihnen anzuschließen. Mit Vielen machts mehr Spaß.
Tag 3:
Sonntag, 13.11.11
Nach einer guten Nacht auf einem Campingplatz etwas außerhalb von Geraldine (was mehr oder weniger ein großes Dorf ist) - also letztendlich in der Wildnis, machen wir uns zu einer nicht weit entfernten Raftingschule auf. Ein kleines, aber sehr feines Holzhaus steht dort. Acht Zimmer gibt es. Die Natur außenherum ist still und friedvoll. Hier wollen wir die andere Reisegruppe (namens 'flying Kiwi' [, was wahrscheinlich ironisch gemeint ist, denn Kiwis können nicht fliegen]) treffen. Nach einer kurzen Wanderung zu fünft, in die weite Natur dieses Landes, treffen wir die anderen, von einer Raftingtour zurückkehrend, endlich am Holzhaus. Amaya kennt schon einige, da sie einige Wochen zuvor mit dieser Gruppe unterwegs war. Wir anderen vier lernen aber neue nette Leute kennen. Überwiegend aus Großbritannien. Und zusammen (ein kleiner Campervan und ein großer Reisebus mit Anhänger - schaut aus wie Papa und Söhnchen) gehts los in Richtung Lake Tekapo und Lake Pukaki, am Rande der Southern Alps. Der Bus fährt voraus - Nein, er fährt nicht, er rast. Wir sind auf einer Landstraße und fahren zwischen 100 und 110 km/h. Unser Camper hat alle Mühe zu folgen. Und unsere Mägen haben alle Mühe nicht ihren Inhalt loszuwerden. :))
| Die berühmte kleine Kirche am Lake Tekapo |
Fortsetzung folgt...
Regards,
Christian
Montag, 7. November 2011
Surfing
Am Freitag Nachmittag, den vierten November, gings los. Der Nissan war gemietet und alles fertig gepackt. Zu fünft - Natalia aus Spanien, Anne aus Deutschland, Ursula aus Österreich, Alberto aus Spanien und ich - machten wir uns auf nach Raglan, in der Nähe von Hamilton, zwei Stunden Fahrt von Auckland aus.
Schon nach wenigen Minuten mussten wir feststellen, dass die Neuseeländer nicht gerade wissen, wie man gute Straßen baut. Man darf eh nur 100 fahren und der Asphalt ist rau, löchrig und nicht für schnellere Geschwindigkeiten ausgelegt. Aber wen störts?? Man muss nicht schnell vorankommen. Um diese wunderschöne Landschaft zu beobachten fährt man gerne sogar langsamer. Sehr hügelig und grün, ein wenig diesig - es erinnert leicht an die Toscana. Atemberaubend. Ein Ort, an dem man bleiben möchte!
Schließlich, nach verdammt vielen und schönen Eindrücken erreichen wir eine kleine Straße. Extrem eng und kurvig. Direkt an Neuseelands Westküste entlang. Man blickt weit, verdammt weit übers Meer. Riesige, einsame Strände. Und gutes Wetter!
Nach einigen Minuten leitet uns das GPS nach links. Wir zögern. Warum? Weil wir einen Schotterweg vor uns sehen, der mitten in den Wald führt. Doch das Schild mit dem Namen unserer Unterkunft ließ unsere Zweifel schwinden.
Wir bogen ein und der Nissan quälte sich einen schmalen, sehr steilen und steinigen Weg hinauf.
Nachdem wir auf dem ausgewiesenen Parkplatz gehalten hatten, machten wir uns zu Fuß auf zur Office unseres Hostels. '400m ahead' hieß es.
Der kleine Weg führte uns zu mehreren verstreuten Hüttenkomplexen, die mitten im Urwald standen. Um uns herum meterhohe Farne, Palmen und Jungle-typische Bäume, sowie Schlingpflanzen...
Wir checkten ein und wurden Zimmern zugewiesen. Es waren immer Vier-Bett-Zimmer, in denen ein ständiges Kommen und Gehen war, sodass wir einige sehr nette Leute kennenlernten.
Nachdem wir Millionen von Glühwürmchen, die durch den Urwald schwirrten beobachtet hatten, gingen wir schließlich früh ins Bett, um am Morgen des nächsten Tages fit für unsere erste Surfinglesson zu sein.
Die außergewöhnlichsten Vogelrufe weckten uns. Der Morgen war frisch, die Luftfeuchtigkeit schien maximal zu sein, der Himmel war verhangen. Wir fanden uns alle vor der Office ein und um 9.00 lernten wir dann Lucy, unsere Surf-Lehrerin kennen. Sie gab uns eine Einführung und wir machten einige Trockenübungen, um die Technik zu verinnerlichen. Dann gings mit kleinen Bussen zum Strand.
Die Busse waren ziemlich. Das Leder mit dem die Sitze bezogen waren schienen aus dem 1. Weltkrieg zu stammen. Doch sie fuhren und das war die Hauptsache. .. sehr lustig ;)
Der Strand hatte dunklen Sand und war riesig. Wir bekamen unsere Neoprenanzüge und Bretter, wiederholten noch einmal die Trockenübungen und dann gings los. Ich stürmte ins Wasser, verfolgt von unserer Gruppe. Die Wellen waren nicht die größten - also man darf sich das nicht vorstellen wie das Surfen, was man von Bildern kennt, wo die Sunnyboys durch Wellentunnel reiten.
Diese Wellen waren perfekt für Anfänger. Ein bis zwei Meter hoch. Doch sehr hart und rau.. Tasmanische See eben! Doch es machte Spaß. Die Sonne schien; Am nächsten Tag hatten wir starken Regen. Aber das war nicht schlimm. Wir wurden so oder so nass. Es machte verdammt viel Spaß. Man musste geduldig sein. Auf die richtige Welle warten. Das 'Aufstehen' musste klappen.. Und dann gings ab. Es gelang mir Samstags circa fünf mal in den zwei Stunden, Sonntags sehr viel öfter. Und länger. Es ist cool! Man versucht es, scheitert, kämpft sich wieder gegen die Wellen vor, versucht es wieder, dann klappt es, und wieder von vorne! ... Absolut nix für Weicheier. Absolut nix für Leute, die schnell aufgeben.
Ziemlich müde und mit ordentlichem Muskelkater beendeten wir dann zwei fantastische Surf-Tage am Sonntag Nachmittag... Dann gings wieder heim. Es war ein fantastisches Wochenende, super Erfahrungen und Eindrücke. Surfing ist eine Sache, die es sich zu wiederholen lohnt!! Und eine Sache, die man auf jeden Fall weiterempfehlen kann!
Viele Grüße und einen guten Ritt,
Chris
Schon nach wenigen Minuten mussten wir feststellen, dass die Neuseeländer nicht gerade wissen, wie man gute Straßen baut. Man darf eh nur 100 fahren und der Asphalt ist rau, löchrig und nicht für schnellere Geschwindigkeiten ausgelegt. Aber wen störts?? Man muss nicht schnell vorankommen. Um diese wunderschöne Landschaft zu beobachten fährt man gerne sogar langsamer. Sehr hügelig und grün, ein wenig diesig - es erinnert leicht an die Toscana. Atemberaubend. Ein Ort, an dem man bleiben möchte!
Schließlich, nach verdammt vielen und schönen Eindrücken erreichen wir eine kleine Straße. Extrem eng und kurvig. Direkt an Neuseelands Westküste entlang. Man blickt weit, verdammt weit übers Meer. Riesige, einsame Strände. Und gutes Wetter!
| beautiful Jungle!! |
Wir bogen ein und der Nissan quälte sich einen schmalen, sehr steilen und steinigen Weg hinauf.
Nachdem wir auf dem ausgewiesenen Parkplatz gehalten hatten, machten wir uns zu Fuß auf zur Office unseres Hostels. '400m ahead' hieß es.
Der kleine Weg führte uns zu mehreren verstreuten Hüttenkomplexen, die mitten im Urwald standen. Um uns herum meterhohe Farne, Palmen und Jungle-typische Bäume, sowie Schlingpflanzen...
| Der Bus der Organisation (dieser sehr modern!!) |
Nachdem wir Millionen von Glühwürmchen, die durch den Urwald schwirrten beobachtet hatten, gingen wir schließlich früh ins Bett, um am Morgen des nächsten Tages fit für unsere erste Surfinglesson zu sein.
Die außergewöhnlichsten Vogelrufe weckten uns. Der Morgen war frisch, die Luftfeuchtigkeit schien maximal zu sein, der Himmel war verhangen. Wir fanden uns alle vor der Office ein und um 9.00 lernten wir dann Lucy, unsere Surf-Lehrerin kennen. Sie gab uns eine Einführung und wir machten einige Trockenübungen, um die Technik zu verinnerlichen. Dann gings mit kleinen Bussen zum Strand.
| Ich mit meinem Board |
Der Strand hatte dunklen Sand und war riesig. Wir bekamen unsere Neoprenanzüge und Bretter, wiederholten noch einmal die Trockenübungen und dann gings los. Ich stürmte ins Wasser, verfolgt von unserer Gruppe. Die Wellen waren nicht die größten - also man darf sich das nicht vorstellen wie das Surfen, was man von Bildern kennt, wo die Sunnyboys durch Wellentunnel reiten.
Diese Wellen waren perfekt für Anfänger. Ein bis zwei Meter hoch. Doch sehr hart und rau.. Tasmanische See eben! Doch es machte Spaß. Die Sonne schien; Am nächsten Tag hatten wir starken Regen. Aber das war nicht schlimm. Wir wurden so oder so nass. Es machte verdammt viel Spaß. Man musste geduldig sein. Auf die richtige Welle warten. Das 'Aufstehen' musste klappen.. Und dann gings ab. Es gelang mir Samstags circa fünf mal in den zwei Stunden, Sonntags sehr viel öfter. Und länger. Es ist cool! Man versucht es, scheitert, kämpft sich wieder gegen die Wellen vor, versucht es wieder, dann klappt es, und wieder von vorne! ... Absolut nix für Weicheier. Absolut nix für Leute, die schnell aufgeben.
| Ich in Action... Joke :D .. ein wenig entfernt waren die Profis am Werk |
Ziemlich müde und mit ordentlichem Muskelkater beendeten wir dann zwei fantastische Surf-Tage am Sonntag Nachmittag... Dann gings wieder heim. Es war ein fantastisches Wochenende, super Erfahrungen und Eindrücke. Surfing ist eine Sache, die es sich zu wiederholen lohnt!! Und eine Sache, die man auf jeden Fall weiterempfehlen kann!
Viele Grüße und einen guten Ritt,
Chris
Donnerstag, 3. November 2011
Time flies
Die letzten Tage gehören nun der Vergangenheit an.
Gut habe ich mich in den Alltag Neuseelands eingelebt! Und es gibt immer etwas Neues zu entdecken.
Shakespeare traf ich auf der Reise durch unsere Unterrichtsthemen...
Die Sonne scheint vom azurblauen Himmel und im klaren, hellen Licht entdeckt man Neues. Neue Ecken und neue Nischen der Stadt...
Man träumt, aber man plant auch. So haben wir zum Beispiel vor, am kommenden Wochenende surfen zu gehen. Das erste Mal. Auf echten Wellen. Doch auf Wellen, die ich nicht kenne. Diese Wellen sind anders, als jene, die ich gewohnt bin. Rauer, größer, härter. Die Wellen der berüchtigten Tasmanischen See. Ich freue mich drauf! Das wird was ganz Neues. Aber mit Sicherheit auch was absolut spaßiges.
Was mir besonders gefällt, ist das Dinner, welches wir jeden Abend von unserer Hostmum Sonya serviert bekommen. Es gibt immer etwas anderes und es ist immer ausgezeichnet. Sie macht viel mit Küribs, viel mit Lamm... Sehr sehr lecker! Vor allem gut ist das Essen nach solch einem Long-jog wie gestern! 18 Kilometer durch die Straßen und Parks Aucklands. Die Zeit vergeht sehr schnell. Schneller als zu Hause, würde ich sagen (es mag am Gefühl oder an der Corioliskraft oder an etwas anderem liegen). Aber man fühlt sich dennoch genauso ausgepowert wie daheim. Die letzten paar Kilometer werden immer schneller. Denn die Gedanken schweifen ständig zum wartenden Dinner.
Oft ist Alberto, mein spanischer Kumpel, bis spät in der Stadtbibliothek. Er ist eben sehr fleißig. Wohl auch, weil er sehr mit seinem Akzent und seiner englischen Wortwahl hadert. So kommt es, dass ich oft alleine bin und das Mahl alleine genieße. Ein 'Dinner for one', sozuasagen. Und obgleich wir Teppiche in unserem Haus haben, falle ich niemals über einen herumliegenden, ausgestopften Tigerkopf! ;))
Apropos Essen; einen guten Appetit und viele Grüße aus Aotearoa, dem Land der langen weißen Wolke.
Chris
Gut habe ich mich in den Alltag Neuseelands eingelebt! Und es gibt immer etwas Neues zu entdecken.
Shakespeare traf ich auf der Reise durch unsere Unterrichtsthemen...
Die Sonne scheint vom azurblauen Himmel und im klaren, hellen Licht entdeckt man Neues. Neue Ecken und neue Nischen der Stadt...
Man träumt, aber man plant auch. So haben wir zum Beispiel vor, am kommenden Wochenende surfen zu gehen. Das erste Mal. Auf echten Wellen. Doch auf Wellen, die ich nicht kenne. Diese Wellen sind anders, als jene, die ich gewohnt bin. Rauer, größer, härter. Die Wellen der berüchtigten Tasmanischen See. Ich freue mich drauf! Das wird was ganz Neues. Aber mit Sicherheit auch was absolut spaßiges.
Was mir besonders gefällt, ist das Dinner, welches wir jeden Abend von unserer Hostmum Sonya serviert bekommen. Es gibt immer etwas anderes und es ist immer ausgezeichnet. Sie macht viel mit Küribs, viel mit Lamm... Sehr sehr lecker! Vor allem gut ist das Essen nach solch einem Long-jog wie gestern! 18 Kilometer durch die Straßen und Parks Aucklands. Die Zeit vergeht sehr schnell. Schneller als zu Hause, würde ich sagen (es mag am Gefühl oder an der Corioliskraft oder an etwas anderem liegen). Aber man fühlt sich dennoch genauso ausgepowert wie daheim. Die letzten paar Kilometer werden immer schneller. Denn die Gedanken schweifen ständig zum wartenden Dinner.
Oft ist Alberto, mein spanischer Kumpel, bis spät in der Stadtbibliothek. Er ist eben sehr fleißig. Wohl auch, weil er sehr mit seinem Akzent und seiner englischen Wortwahl hadert. So kommt es, dass ich oft alleine bin und das Mahl alleine genieße. Ein 'Dinner for one', sozuasagen. Und obgleich wir Teppiche in unserem Haus haben, falle ich niemals über einen herumliegenden, ausgestopften Tigerkopf! ;))
Apropos Essen; einen guten Appetit und viele Grüße aus Aotearoa, dem Land der langen weißen Wolke.
Chris
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