Die letzten Tage gehören nun der Vergangenheit an.
Gut habe ich mich in den Alltag Neuseelands eingelebt! Und es gibt immer etwas Neues zu entdecken.
Shakespeare traf ich auf der Reise durch unsere Unterrichtsthemen...
Die Sonne scheint vom azurblauen Himmel und im klaren, hellen Licht entdeckt man Neues. Neue Ecken und neue Nischen der Stadt...
Man träumt, aber man plant auch. So haben wir zum Beispiel vor, am kommenden Wochenende surfen zu gehen. Das erste Mal. Auf echten Wellen. Doch auf Wellen, die ich nicht kenne. Diese Wellen sind anders, als jene, die ich gewohnt bin. Rauer, größer, härter. Die Wellen der berüchtigten Tasmanischen See. Ich freue mich drauf! Das wird was ganz Neues. Aber mit Sicherheit auch was absolut spaßiges.
Was mir besonders gefällt, ist das Dinner, welches wir jeden Abend von unserer Hostmum Sonya serviert bekommen. Es gibt immer etwas anderes und es ist immer ausgezeichnet. Sie macht viel mit Küribs, viel mit Lamm... Sehr sehr lecker! Vor allem gut ist das Essen nach solch einem Long-jog wie gestern! 18 Kilometer durch die Straßen und Parks Aucklands. Die Zeit vergeht sehr schnell. Schneller als zu Hause, würde ich sagen (es mag am Gefühl oder an der Corioliskraft oder an etwas anderem liegen). Aber man fühlt sich dennoch genauso ausgepowert wie daheim. Die letzten paar Kilometer werden immer schneller. Denn die Gedanken schweifen ständig zum wartenden Dinner.
Oft ist Alberto, mein spanischer Kumpel, bis spät in der Stadtbibliothek. Er ist eben sehr fleißig. Wohl auch, weil er sehr mit seinem Akzent und seiner englischen Wortwahl hadert. So kommt es, dass ich oft alleine bin und das Mahl alleine genieße. Ein 'Dinner for one', sozuasagen. Und obgleich wir Teppiche in unserem Haus haben, falle ich niemals über einen herumliegenden, ausgestopften Tigerkopf! ;))
Apropos Essen; einen guten Appetit und viele Grüße aus Aotearoa, dem Land der langen weißen Wolke.
Chris
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