Das war sie, meine letzte Woche an der Mount Roskill Grammar School, einer weithin auf Grund ihrer Auszeichnungen für die exzellente Arbeit mit Schülern aus über 65 Nationen bekannten Schule. Im Französischunterricht bei Miss Robertson haben wir die letzten paar Stunden eine französische Komödie angeschaut; auch habe ich den Schülern, mit welchen ich mich sehr gut verstehe, auf französisch über mein Leben erzählt, während ich Bilder von Deutschland gezeigt habe, die ich auf meinem Netbook gefunden habe. Am vorletzten Tag gabs für jeden ein Stück Bananenkuchen von Miss Roberston und gestern habe ich von der Klasse Schoko-Ostereier bekommen. Sehr süß! Auch hat mir Raymond, einer der lustigsten Schüler, zum Abschied eine Flasche neuseeländisches Ginger Beer geschenkt. .. Ja, die Klasse werde ich vermissen.
Mit einer Sportklasse ging es am Dienstag noch in die Waitakere Ranges zum Wandern. Ziemlich steil und matschig ging es die Urwaldpfade entlang und es hat Spaß gemacht. Allen. Drei Stunden hat es gedauert, bis die Jugendlichen, Ben und Connor (die zwei Lehrer) und ich eine 7 Kilometer-Runde bewältigt hatten. Da kann man erahnen, dass es ordentlich steil gewesen sein muss.
Gestern war dann mein letzter Tag und ich habe von den Sportlehrern ein cooles Neuseeland-"All Blacks"-T-shirt geschenkt bekommen und habe mich nach der Schule mit allen noch auf einen Drink getroffen.
Ja, diese Zeit war eine gute Zeit. Sie ging viel zu schnell vorüber. Da ich nun aber so vielen Leuten in dieser Woche versprochen habe, dass ich wieder kommen werde (und das nicht in allzu ferner Zukunft - hoffentlich), werde ich wohl wiederkommen (und die schöne Zeit wird fortgesetzt werden).
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Nun ist es Ostern. Und es ist Herbst ... eigentlich. Auch der Wetterbericht scheint den Herbst haben zu wollen. Doch der in den letzten Monaten so faule Sommer, scheint endlich aktiv zu werden. Obwohl regnerisch angesagt ist - täglich - hatte es diese Woche immer zwischen 22 und 26°C, und die Sonne hat bei oft wolkenlosem Himmel ordentlich Feuer im Ofen gemacht. Unglaublich! Und da Neuseeland die Uhren umgestellt hatte, wird es nun schon gegen 19.00 dunkel, und um 20.00 ist es finster. So findet mein gut laufendes Training nun immer öfter bei Sonnenuntergang oder im Halbdunklen statt; die Temperaturen in angenehmen Bereichen, leichter Wind, am bunt beleuchteten Auckland Museum vorbei, unter den im schläfrig machenden, leichten Wind wiegenden Palmen entlang, all die vertrauten Straßen entlang.... Ja, das ist wunderbar!
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