Nun hat auch Neuseeland seine Uhren umgestellt...
Wir schreiben den 1.April 2012, es ist Sonntag in Auckland. Das Wetter des beginnenden Herbstes ist außerordentlich. Sonnenschein, leicht bewölkt; ein lauwarme Brise streicht bei angenehmen 19 bis 20°C durch die Blätter.
Der 25 Kilometer Morgenlauf war ein voller Erfolg, der entspannte Mittagsschlaf danach sehr erholsam.
Nun sitze ich im wunderschönen Albertpark dirket bei der Uni. Die Palmen über mir werden golden von der Abendsonne beleuchtet. Der große schwarze Brunnen plätschert fröhlich vor sich hin; das Licht bricht sich in den sprühenden Fontainen. Die Rosenbeete ringsherum bilden einen blutroten Kontrast zum dunkelfarbenen Brunnen. Leute gehen spazieren, Studenten liegen auf der Wiese und unterhalten sich; andere spielen Fußball oder versuchen sich meisterlich auf einer gespannten Slack-line. Lustig zu beobachten sind ein Student und eine Studentin, die sich den Ball gegenseitig zukicken. Er mit langen 80er-Jahre-BonJovi-Locken und recht ballgewandt. Sie etwas ungeschickt mit dem runden Leder. Ihr Rückpass geht nicht selten Meter daneben oder zu weit. So muss Er ständig durch die Büsche krabbel und klettern, um den Ball wiederzuholen.
Ich genieße den anrückenden Abend auf einer Bank sitzend. "Conquest of Paradise" summt in meinen Ohren.
Nun sind es noch zwei Wochen. Noch 16 Tage, Neuseeland zu genießen. Doch es wird nicht das Ende einer Geschichte sein, nein, es wird erst der Anfang gewesen sein, nur das allererste Kapitel. Ich meine, man sollte doch an den Ort, an welchem man 6 Monate 1 Woche und 3 Tage gelebt hat und super Sachen erlebt hat, nicht nur einmal wiederkehren...
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